(1927 - 1903)    

Grimm, Brahms und Schumann
eine Freundschaft fürs Leben
   

Julius Otto Grimm gehört neben Josef Joachim, Albert Dietrich, Theodor Kirchner, Robert und Klara Schumann zum Kreis der nächsten Freunde Johannes Brahms’. Der Briefwechsel zwischen den beiden Komponisten ist das wahre Zeugnis treuer und inniger Freundschaft und gegenseitiger Bewunderung. Robert und Klara Schumann haben in Grimm einen im spätromantischen Geiste gleich gesinnten Musikus gefunden. Die wahre Freundschaft jedoch zeigte Grimm, indem er Klara Schumann während der schweren psychischen Krankheit Ihres Mannes, vor Ort in Düsseldorf, gemeinsam mit Brahms unterstützte, sodass sie weiter ihre Konzert-Tätigkeit ausüben konnte.

Im kompositorischen Nachlass von Grimm, Brahms und Schumann sind zweifellos nicht nur einige Parallelen festzustellen aber auch gegenseitige Einflüsse und Inspirationen zu sehen. Bei allen drei Komponisten überwiegt jedoch die Einzigartigkeit und persönliches Empfinden des musischen Talentes.

KONSID MUSIK-Verlag hat sich die Aufgabe gestellt, das gesamte Werk des heute fast vergessenen und nur wenigen Musikern und Musikwissenschaftlern bekannten Komponisten der deutschen spätromantischen Musikepoche, zu publizieren und für das Konzertleben wieder zu entdecken.